Datenstaub
Dienstag, 25. März 2008
Neues von Wall E. Auf der offiziellen Webseite zum Film sind eine kurze Inhaltsangabe mit neuen Information über die Geschichte des Films, einige Wallpaper sowie der Trailer und zwei Teaser-Trailer zu sehen. Zum Filmstart am 27. Juni 2008 werden noch die Bereiche Spiele und "Build-A-Bot" hinzu.
Neben der offiziellen Seite, gibt es auch noch die Trailer-Seite auf apple.com, auf der noch ein zusätzlicher, kleiner lustiger Film mit Wall E zu sehen ist.
Freitag, 21. März 2008
Es regte sich kaum noch etwas im OpenWengo-Lager. Irgendetwas war im Busch. Im November 2007 dann die ernüchternde Nachricht. Aus finanziellen Gründen hat sich Wengo dazu entschlossen, die Funktion als Maintainer für WengoPhone aufzugeben. Der Fokus von Wengo wird sich mehr auf den Aufbau eines Online-Wissensmarktplatzes konzentrieren. Alle angestellten Entwickler, die Hauptsächlich für die Programmierung und Betreuung von WengoPhone verantwortlich waren, wurden gekündigt. Die Gründung einer neuen Firma und die Übernahme von WengoPhone durch einige Programmierer scheiterte. Das endgültige aus für den einstigen Open-Source-Herausforderer von Skype schien damit besiegelt.
Doch nach einigen Monaten erneuter Stille, ist nun glücklicherweise ein neuer Unterstützer gefunden worden. Vadim Lebedev, CTO bei MBDSys wird WengoPhone unter dem neuen Namen QuteCom weiterentwickeln. Vadim Lebedev war seit Beginn an bei WengoPhone dabei, entwickelte u .a. als fester Programmierer bei Wengo den ersten Prototypen.
Wünschen wir Vadim, MBDSys und der WengoPhone\ QuteCom Community viel Glück bei der Weiterentwicklung des hoffentlich Besten Open-Source SIP-Phones der Welt. ![]()
Ich werde auch weiterhin meine Unterstützung bei der Übersetzung der GUI ins deutsche beisteuern.
Freitag, 15. Februar 2008
Der Bundesverband der Verbraucherzentralen (vzbv) ist mit seiner Klage gegen Media-Markt, wegen angeblicher Lockvogelangebote, gescheitert. Nach Ansicht des Landgerichts Ingolstadt hatten sich die Märkte angemessen auf die Nachfrage eingestellt.
Vor einem Jahr hatte die Verbraucherschutzorganisation Media-Markt vorgeworfen, Kunden mit irreführender Werbung, sogenannter Lockvogelangebote, in die Läden zu locken. Konkret ging es um DVD-Player für 19 Euro, die schon kurz nach Ladenöffnung in vielen Geschäften ausverkauft gewesen waren. Es seien zu wenig Geräte auf Lager gewesen und die Kunden auf Grund leerer Versprechen in die Läden gelockt worden, um sie zum Kauf teurer Geräte zu verleiten, so der vzbv.
Das Landgericht Ingolstadt, unter dem Vorsitz des Richter Konrad Kliegl, sah dies anders. Die Media-Saturn-Holding habe rund 195.000 Geräte für bundesweit ca. 200 Media Märkte zur Verfügung gestellt und sich mit der Zahl der Geräte an ähnlichen Aktionen in früheren Jahren orientiert. Dass einige Geschäfte förmlich überrannt wurden und die DVD-Player teils schon kurz nach Ladenöffnung vergriffen waren, damit hätten die Media Märkte nicht rechnen müssen. Ein Verstoß gegen das Wettbewerbsrecht läge somit nicht vor.
Die Anzahl der Geräte wurde erst im Laufe des Prozesses veröffentlicht.
Verbandsjuristin Kerstin Hoppe
"Wenn wir das vorher gewusst hätten, hätten wir überhaupt nicht geklagt."
Viel wichtiger scheint aber dagegen eine anderer Aspekt, der ebenfalls Bestandteil des Verfahrens war. Die Media-Markt Filialen sind formal unabhängige Tochtergesellschaften, die Holding daher offiziell nicht verantwortlich für die genaue Preis- und Angebotsgestaltung.
Nun hat das Gericht allerdings erstmals bestätigt, dass bei Wettbewerbsverstößen die Media-Saturn-Holding und nicht einzelne Elektromärkte zuständig sind.
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Klage gegen Media-Markt wegen Lockvogel-Werbung
Media-Markt lässt die Sau raus
Mittwoch, 21. November 2007
Der Betreiber der Website www.stigma-videospiele.de, Matthias Dittmayer hat auf YouTube ein Video veröffentlicht, in dem er falsche Tatsachenbehauptungen sowie bewusste Manipulationen in den Berichterstattungen der Magazine hartaberfair, Frontal21, Kontraste und Panorama aufzeigt.
Das Video zeigt deutlich, dass in den Redaktionen keinerlei Sachverstand hinsichtlich Videospielen vorhanden ist. Das allein wäre nicht so schlimm, wenn die Journalisten ihr Handwerk beherrschen und korrekte Recherchen durchführen und nicht zuguter letzt die Fakten auch noch verdrehen und manipulieren würden. Hinzu kommt noch, das man sich allein auf das Wort eines Pseudowissenschaftlichers wie Herrn Pfeiffer verlässt. Aber aus den Forschungsergebnissen richtiger Wissenschaftler lässt sich natürlich nicht so schön eine Story aufbauschen, zumal diese ja auch alle zu anderen Ergebnissen kommen.
Das Video Killerspiele in ARD, ZDF und WDR bei YouTube.
Soviel zur unabhängigen, neutralen Berichterstattung der öffentlich rechtlichen Sendeanstalten. Heute schon GEZalt? ![]()
Montag, 19. November 2007
Es soll aufgerüstet werden. Mein PC braucht eine frische Festplatte und die Preise für Arbeitsspeicher (RAM) sind auch gerade niedrig. Nachdem ich mir die, für mich interessantesten, Hersteller und Produkte herausgesucht habe und ganz genau weiß was ich will, fange ich an die Preise herauszusuchen. Dabei gehe ich eigentlich immer nachdem gleichen Schema vor. Ich suche über Preistrend, Preissuchmaschine undGeizhals die günstigsten Versandhändler heraus. Dabei ist nicht unbedingt der niedrigste Preis ausschlaggebend. Händler, bei denen ich bereits zuvor eingekauft habe und bei denen alles zur besten Zufriedenheit abgelaufen ist, werden von mir durchaus bevorzugt, auch wenn der Preis ein paar Euro höher ist. Außerdem bekommt mein Computerladen des Vertrauens um die Ecke auch eine Chance.
Meistens kommen dann 2-3 Shops in die engere Auswahl. Wenn ich die Sachen nicht sofort brauche, beobachte ich die Preise dann auch schon mal einige Wochen. Allerdings nicht direkt auf den einzelnen Seiten, sondern über die Preissvergleichsanbieter. Und dabei kann man interessantes beobachten.
So aktualisieren bestimmte Shops nahezu zeitgleich Ihre Daten in den Preissuchmaschinen. Einige Shops verwenden auch bei den exotischsten Produkten exakt den gleichen Produktnamen, selbst wenn der aus relativ kryptischen Zahlen- und Buchstabenkombinationen besteht. Ebenso gleichen sich Lagerstatus und Bestand. Die Shops stehen auch meistens immer als Block zusammen in der Ergebnisliste. Selbst die Artikelnummern gleichen sich bei einigen Anbietern bis auf die letzte Stelle. Nur die Preise, die unterscheiden sich durchaus erheblich.
Die Lösung des Rätsels: Viele Firmen betreiben neben dem Hauptshop noch einen oder zwei andere Nebenshops.
Für viele sicherlich ein alter Hut aber mir war das bis jetzt nie so richtig aufgefallen. Erst als ich mir die Impressi der verschiedenen Onlineshops angesehen hatte, viel es mir wie Schuppen von den Augen. An die große Glocke wird das nicht gehängt und nicht wenige versuchen dies gar zu verschleiern. Auf die Schliche kommt man den Händlern meist durch gleiche Anschriften und Geschäftsführer, identische Artikelnummern, Artikellinks und Sitestrukturen oder E-Mail Adressen im Quellcode. Lustig wird es auch, wenn sich der Support-Mitarbeiter mit einem anderen Firmennamen meldet und dann ziemlich schnell den der Firma die man eigentlich angerufen hat hinterher schiebt.
Neben den Firmennamen unterscheiden sich einige Shops nur durch den Preis. Bis zu 50 Euro pro Produkt, beim selben Anbieter aber in verschiedenen Shops, sind mir da schon ins Auge gefallen. Dabei kommt alles aus dem selben Lager, es wird die selbe Logistik bemüht und die selben Mitarbeiter bearbeiten die Bestellungen. Unterschiede gibt es auch bei den Versandkosten und den Serviceleistungen. Das Sortiment ist meisten gleich mit der einen oder anderen Spezialisierung auf einen Produktbereich.
Ich habe mich mal auf die Suche begeben und die größten Händler sowie deren Zweitshops bzw. Drittshops herausgesucht. Ergänzungen sind jederzeit herzlich willkommen.
Also immer schön die Augen auf halten. Wenn euch ein Produkt in eurem Lieblingsshop zu teuer ist, schaut einfach mal nach, ob es im Zweit- oder Drittshop günstiger zu haben ist. Da lohnen sich dann möglicherweise auch höhere Versandkosten und/ oder weniger Service.
Montag, 12. November 2007
Und es gibt noch einen Nachschlag zur Abstimmung über die Vorratsdatenspeicherung am Freitag im Bundestag.
So haben 26 Abgeordnete der SPD "Trotz schwerwiegender politischer und verfassungsrechtlicher Bedenken" für den Gesetzentwurf gestimmt. So sein nach deren Meinung eine Zustimmung aber auch deshalb gestattet, weil das Bundesverfassungsgericht voraussichtlich Teile des Gesetzes eh wieder kassieren werde. Die Rechtfertigung (PDF) für diesen Schwachsinn im Original.
Da fehlen einem echt die Worte. Da Stimmen Abgeordnete wissentlich für ein Gesetzt, das sie selbst in großen Teilen für Verfassungswidrig halten. Aber, da die Damen und Herren ja nur ihrem Gewissen gegenüber verpflichtet sind, werden wohl keine rechtlichen Konsequenzen folgen. An der Mehrheit die für das Gesetzt war, hätte sich indes nichts geändert.
Ach ja, hier sind die Namen der Volksverräter:
Christoph Strässer, Niels Annen, Dr. Axel Berg, Lothar Binding (Heidelberg), Marco Bülow, Siegmund Ehrmann, Gabriele Frechen, Martin Gerster, Renate Gradistanac, Angelika Graf (Rosenheim), Gabriele Groneberg, Gabriele Hiller-Ohm, Christel Humme, Josip Juratovic, Anette Kramme, Ernst Kranz, Jürgen Kucharczyk, Katja Mast, Dr. Matthias Miersch, Dr. Rolf Mützenich, Andrea Nahles, Dr. Ernst Dieter Rossmann, Bernd Scheelen, Ewald Schurer, Wolfgang Spanier und Dr. Ditmar Staffelt
Montag, 12. November 2007
In Zukunft sollen, nach dem Willen von Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble, alle staatlichen Lauschangriffe zentral vom Bundesverwaltungsamt in Köln aus gesteuert werden. Die Information will FOCUS Online aus Berliner Sicherheitskreisen erfahren haben.
Bislang haben das Bundeskriminalamt (BKA), das Bundesamt für Verfassungsschutz und die Bundespolizei eigene Abhörmaßnahmen durchgeführt. Aus Kostengründen sollen diese nun zentral erfolgen. Die Ergebnisse aus den Abhörmaßnahmen sollen dann zur Auswertung wieder an die einzelnen Behörden übergeben werden.
Ein Sprecher des Innenministeriums soll laut Financial Times Deutschland die Pläne bereits bestätigt haben.
Ob dies nach dem Trennungsgebot zwischen Polizei und Nachrichtendiensten überhaupt zulässig ist, darf bezweifelt werden. Allerdings soll Wolfgang Schäuble auf einem Symposium des Bundesnachrichtendienstes betont haben, dass ein solches Trennungsgebot von Polizei und Geheimdiensten keinen Verfassungsrang habe.
Stasi lässt grüßen. Es geht mit Volldampf zurück.
Montag, 12. November 2007
Wer wissen möchte, wer den Überwachungsstaat mit etabliert hat und wer dagegen gestimmt hat, kann das jetzt in der offiziellen Abstimmungsliste nachlesen.
Im Entwurf eines Gesetzes zur Neuregelung der Telekommunikationsüberwachung und anderer verdeckter Ermittlungsmaßnahmen sowie zur Umsetzung der Richtlinie 2006/24/EG ist im einzelnen Nachzulesen, wie das Fernmeldegeheimnis von unseren Volksvertretern zu Grabe getragen und etliche andere Grundrechte eingeschränkt und mit Füssen getreten wurden.
Für mich persönlich, sind die SPD, CDU und CSU nicht nur deswegen, auf unbestimmte Zeit unwählbare Parteien geworden.
Freitag, 9. November 2007

Rechte bei www.vorratsdatenspeicherung.de
Mit 366 Ja-Stimmen, 156 Nein-Stimmen und 2 Enthaltungen, bei 524 anwesenden Abgeordneten, wurde die Vorratsdatenspeicherung vom Deutschen Bundestag beschlossen. Die Opposition, bestehend aus FDP, B90\Die Grünen und Die Linke, stimmte geschlossen dagegen. Wer letztendlich bei der namentlichen Abstimmung wie abgestimmt hat, lässt sich aber erst nach der Veröffentlichung der Namensliste eindeutig herausfinden.
Mit einer baldigen Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt ist auszugehen, damit das Gesetzt am 1. Januar 2008 in Kraft treten kann.
Ein wahrlich schwarzer Tag für einen angeblich demokratischen Rechtsstaat. Indes sind rund 7.000 Bürger bereit, gegen das Gesetz Verfassungsklage einzulegen. Wer sich der Klage, die für die Kläger kostenlos ist, anschließen möchte, findet dazu und zu weiteren Themen um die Vorratsdatenspeicherung beim Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung weitere, ausführliche Informationen.

