Datenstaub
Montag, 12. November 2007
Und es gibt noch einen Nachschlag zur Abstimmung über die Vorratsdatenspeicherung am Freitag im Bundestag.
So haben 26 Abgeordnete der SPD "Trotz schwerwiegender politischer und verfassungsrechtlicher Bedenken" für den Gesetzentwurf gestimmt. So sein nach deren Meinung eine Zustimmung aber auch deshalb gestattet, weil das Bundesverfassungsgericht voraussichtlich Teile des Gesetzes eh wieder kassieren werde. Die Rechtfertigung (PDF) für diesen Schwachsinn im Original.
Da fehlen einem echt die Worte. Da Stimmen Abgeordnete wissentlich für ein Gesetzt, das sie selbst in großen Teilen für Verfassungswidrig halten. Aber, da die Damen und Herren ja nur ihrem Gewissen gegenüber verpflichtet sind, werden wohl keine rechtlichen Konsequenzen folgen. An der Mehrheit die für das Gesetzt war, hätte sich indes nichts geändert.
Ach ja, hier sind die Namen der Volksverräter:
Christoph Strässer, Niels Annen, Dr. Axel Berg, Lothar Binding (Heidelberg), Marco Bülow, Siegmund Ehrmann, Gabriele Frechen, Martin Gerster, Renate Gradistanac, Angelika Graf (Rosenheim), Gabriele Groneberg, Gabriele Hiller-Ohm, Christel Humme, Josip Juratovic, Anette Kramme, Ernst Kranz, Jürgen Kucharczyk, Katja Mast, Dr. Matthias Miersch, Dr. Rolf Mützenich, Andrea Nahles, Dr. Ernst Dieter Rossmann, Bernd Scheelen, Ewald Schurer, Wolfgang Spanier und Dr. Ditmar Staffelt
Montag, 12. November 2007
In Zukunft sollen, nach dem Willen von Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble, alle staatlichen Lauschangriffe zentral vom Bundesverwaltungsamt in Köln aus gesteuert werden. Die Information will FOCUS Online aus Berliner Sicherheitskreisen erfahren haben.
Bislang haben das Bundeskriminalamt (BKA), das Bundesamt für Verfassungsschutz und die Bundespolizei eigene Abhörmaßnahmen durchgeführt. Aus Kostengründen sollen diese nun zentral erfolgen. Die Ergebnisse aus den Abhörmaßnahmen sollen dann zur Auswertung wieder an die einzelnen Behörden übergeben werden.
Ein Sprecher des Innenministeriums soll laut Financial Times Deutschland die Pläne bereits bestätigt haben.
Ob dies nach dem Trennungsgebot zwischen Polizei und Nachrichtendiensten überhaupt zulässig ist, darf bezweifelt werden. Allerdings soll Wolfgang Schäuble auf einem Symposium des Bundesnachrichtendienstes betont haben, dass ein solches Trennungsgebot von Polizei und Geheimdiensten keinen Verfassungsrang habe.
Stasi lässt grüßen. Es geht mit Volldampf zurück.
Montag, 12. November 2007
Wer wissen möchte, wer den Überwachungsstaat mit etabliert hat und wer dagegen gestimmt hat, kann das jetzt in der offiziellen Abstimmungsliste nachlesen.
Im Entwurf eines Gesetzes zur Neuregelung der Telekommunikationsüberwachung und anderer verdeckter Ermittlungsmaßnahmen sowie zur Umsetzung der Richtlinie 2006/24/EG ist im einzelnen Nachzulesen, wie das Fernmeldegeheimnis von unseren Volksvertretern zu Grabe getragen und etliche andere Grundrechte eingeschränkt und mit Füssen getreten wurden.
Für mich persönlich, sind die SPD, CDU und CSU nicht nur deswegen, auf unbestimmte Zeit unwählbare Parteien geworden.
Freitag, 9. November 2007

Rechte bei www.vorratsdatenspeicherung.de
Mit 366 Ja-Stimmen, 156 Nein-Stimmen und 2 Enthaltungen, bei 524 anwesenden Abgeordneten, wurde die Vorratsdatenspeicherung vom Deutschen Bundestag beschlossen. Die Opposition, bestehend aus FDP, B90\Die Grünen und Die Linke, stimmte geschlossen dagegen. Wer letztendlich bei der namentlichen Abstimmung wie abgestimmt hat, lässt sich aber erst nach der Veröffentlichung der Namensliste eindeutig herausfinden.
Mit einer baldigen Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt ist auszugehen, damit das Gesetzt am 1. Januar 2008 in Kraft treten kann.
Ein wahrlich schwarzer Tag für einen angeblich demokratischen Rechtsstaat. Indes sind rund 7.000 Bürger bereit, gegen das Gesetz Verfassungsklage einzulegen. Wer sich der Klage, die für die Kläger kostenlos ist, anschließen möchte, findet dazu und zu weiteren Themen um die Vorratsdatenspeicherung beim Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung weitere, ausführliche Informationen.
Samstag, 22. September 2007
Am 2. Oktober startet nun auch in Deutschland Pixar's Ratatouille in den Kinos. Die synchronisierten Trailer könnt ihr euch bei movie-info.de ansehen oder herunterladen.
Ich bin wahrlich niemand, der ständig über die Synchronisation meckert aber um ehrlich zu sein, ich war einigermaßen enttäuscht, als ich den ersten Trailer vor einigen Tagen zum ersten mal im Fernsehen gesehen habe. Bei allen Respekt für die Synchronsprecher aber im Gegensatz zum englischen Original klingen die Stimmen weitaus weniger witzig und scheinen nicht so recht zu den Charakteren zu passen.
Vergleicht selber mit dem Original. An der Scene in der Kanalisation wird es besonder deutlich. Den deutschen Stimmen fehlt es an Ironie, Kraft und Emotion.
Mein Rat daher wäre, seht euch die unsynchronisierte Fassung an, wenn möglich. Oder sehe ich das zu eng?
Dienstag, 28. August 2007
Die fehlerbereinigte Version 2.1.2 aus der stabilen 2.1-Serie von WengoPhone behebt zahlreiche Probleme inklusive des Security Advisory CVE-2007-4366. Wir bedauern, dass die Person die das Problem entdeckt hat, zuerst die BUGTRAQ Mailingliste informiert hat, ohne parallel (oder a priori) die OpenWengo Community zu informieren. Dies führte zu einer zweiwöchigen Gefährdung für unsere Nutzer. Die neue Version steht auf den FTP-Servern von OpenWengo, zu erreichen unter openwengo.org, zum herunterladen bereit.
Wir geben außerdem die Veröffentlichung von WengoPhone 2.2 alpha 1, der ersten Vorversion des nächsten Stable-Release, bekannt. Diese Version ist zum testen für die Community und die Packager gedacht, bevor die finale Version die momentane 2.1-Serie ersetzt.
Die neue Version enthält einige neue Funktionen und Verbesserungen, inklusive einer Aktualisierung der Programmbibliothek phapi, welche das Telefon- und API für WengoPhone bereitstellt. Die neue phapi Version unterstützt IPv6, eine verbesserte NAT-Traversal und mehr. Drittanbietern haben wir es zudem einfacher gemacht, WengoPhone einem Rebranding zu unterziehen, um es mit ihrer eigenen SIP-Plattform zu verwenden. Die 2.2-Serie basiert auf QT 4.2.
Via blog.openwengo.org von Dave Neary
Dienstag, 14. August 2007
Nach dem Film ist ja bekanntlich vor dem Film. So sieht man das auch bei Pixar und arbeitet nach Ratatouille bereits am nächsten Kinoabenteuer, das am 27. Juni 2008 in den USA in die Kinos kommen soll.
Wir schreiben das Jahr 2700. Ein kleiner Roboter namens WALL•E verrichtet seit 700 Jahren immer die selbe Arbeit auf einem Schrottplatz, als er eines Abends in den Sternenhimmel blickt und feststellt, dass dies nicht das ist, wozu er eigentlich bestimmt ist. Außer das er der kleiner Bruder von Nummer 5 sein könnte, erfährt man auch nicht viel mehr aus dem kleinen Teaser-Trailer. Anzusehen direkt bei Pixar, der Trailer Website bei Apple oder der offiziellen Website zum Film.
Lassen wir uns überraschen, was kommt.
Donnerstag, 19. Juli 2007
Man kommt einfach nicht mehr hinterher. Wolfgang Schäuble haut seit Wochen einen Vorschlag nach dem anderen raus. Bisweilen sogar mehrmals täglich. Die letzten Vorschläge waren aber dermaßen weit weg von jedweder Rechtsstaatlichkeit, das selbst die "alten Medien" nicht mehr umhinkamen darüber zu berichten.
Zur Übersicht, was schon Beschlossen wurde und was noch kommen soll hier nun die Auflistung, entnommen aus der Nachricht "Mit neuen Vorschlägen mischt Schäuble die Sicherheitsdebatte auf" aus dem heise.de/newsticker.
Eine Übersicht über Planungen und bereits nach dem 11. September 2001 umgesetzte Maßnahmen:
Todesschuss: In einem "Spiegel"-Gespräch brachte Schäuble in Extremfällen die gezielte Tötung von Terroristen ins Gespräch. Wenn man wüsste, in welcher Höhle El-Kaida-Führer Osama bin Laden säße, "könnte man eine ferngesteuerte Rakete abfeuern, um ihn zu töten".
Verschwörung: Nach dem Vorbild der USA will Schäuble einen Straftatbestand der Verschwörung einführen. Dann könnten auch "Gefährder", die nicht abgeschoben werden können, interniert werden.
Kommunikationsverbot: Als Präventionsmaßnahme für Verdächtige, die man nicht abschieben kann, denkt Schäuble daran, die Nutzung des Internets und eines Mobiltelefons zu verbieten.
Bundeswehr im Innern: Die Union will seit Langem im Anti-Terror- Kampf die Bundeswehr auch im Inneren einsetzen können. Die SPD lehnt das ab. Debattiert wird noch eine Rechtsgrundlage für den Abschuss eines von Terroristen entführten und als Waffe eingesetzen Flugzeuges. Das Bundesverfassungsgericht hatte im Februar 2006 den entsprechenden Paragraph 14 des rot-grünen Luftsicherheitsgesetzes kassiert, weil das nicht mit dem verfassungsrechtlich garantierten Recht auf Leben vereinbar sei.
Online-Durchsuchungen und Rasterfahndung: Das Bundeskriminalamt (BKA) hat mit der Föderalismus-Reform die Zuständigkeit für die Terrorabwehr erhalten. Deshalb muss das BKA-Gesetz geändert werden. Schäuble will mit der Gesetzesänderung auch heimliche Online- Durchsuchungen von Computern verdächtiger Personen erlauben. Strittig ist auch, ob das BKA die Kompetenz zur Rasterfahndung erhalten soll.
Fluggastdaten: Zum Schutz vor Terroranschlägen will Schäuble wie die USA Daten von einreisenden Fluggästen sammeln.
LKW-Mautdaten: Noch nicht umgesetzt ist ein Vorschlag der Union, die Daten aus der Lkw-Maut zur Strafverfolgung zu nutzen. Dabei geht es um schwere Verbrechen wie Mord, Totschlag oder Terroranschläge.
Kronzeugenregelung: Bundesjustizministerin Brigitte Zypries (SPD) will die Ende 1999 abgeschaffte Regelung in abgewandelter Form wieder in das Strafrecht einführen. Danach könnten Kriminelle und Terroristen, die helfen, Straftaten aufzuklären oder zu verhindern, künftig Strafmilderung oder Straffreiheit erhalten.
Vorratsdatenspeicherung: Ebenfalls bereits im Verfahren der Gesetzgebung ist ein weiterer Zypries-Entwurf zur vorsorglichen Speicherung von Telefon- und Internetverbindungsdaten. Damit wird eine EU-Richtlinie umgesetzt. Künftig wird erfasst, wer wann mit wem telefoniert hat. Die Daten werden ein halbes Jahr lang gespeichert und können bei Verdacht auf eine Straftat abgerufen werden.
Bereits beschlossen sind:
Digitale Passbilder und Fingerabdrücke: Auf Reisepässen werden neben dem digitalen Passfoto bei neu ausgestellten Pässen von November 2007 an auch die Fingerabdrücke der Inhabers elektronisch gespeichert. Die Polizei darf im Eilfall bei einem konkreten Ermittlungsverfahren online Passfotos von Verdächtigen bei den Meldebehörden abrufen.
Anti-Terror-Datei: Seit dem 30. März 2007 können Polizei und Geheimdienste auf die gemeinsame Datei zugreifen. Gespeichert sind Informationen über Familienstand, Religionszugehörigkeit, Bildungsabschlüsse, Bankverbindungen oder Waffenbesitz von Terroristen und verdächtigen Personen.
Terrorismusabwehrzentrum: Seit Dezember 2004 arbeiten im "Gemeinsamen Terrorismusabwehrzentrum" in Berlin-Treptow rund 200 Spezialisten der Sicherheitsbehörden von Bund und Ländern zusammen.
Terrorismusbekämpfungs-Ergänzungsgesetz: Damit wurden die auf fünf Jahre befristeten Anti-Terror-Gesetze der rot-grünen Regierung um fünf Jahre verlängert. Nach den Anschlägen in den USA waren Ende 2001 und Anfang 2002 zahlreiche Sicherheitsgesetze erlassen worden. Verfassungsschutz und Bundeskriminalamt (BKA) erhielten mehr Kompetenzen. Auskünfte von Postdienstleistern, Banken und Flugunternehmen sollen Finanztransfers von Terrorgruppen offenlegen. Die Bundespolizei darf seither Sicherheitskräfte in Flugzeugen (Sky Marshalls) einsetzen. Die Überprüfungen im Luftverkehr wurden verschärft. Auch Anhänger ausländischer Terrorgruppen können jetzt verfolgt werden. Das Religionsprivileg wurde gestrichen. Damit sind extremistische Religionsgemeinschaften nicht mehr durch das Vereinsgesetz geschützt. Das Terrorismusbekämpfungs-Ergänzungsgesetz fügte weiter Verschärfungen an.
Donnerstag, 19. Juli 2007
Nachdem der Film bereits am 29.06. in den USA in den Kinos angelaufen ist, gibt es auch hier eine neue Website zum Film.
Neben den üblichen Sachen wie Wallpaper, jede Menge Flashspiele, usw. erhält man auch ausführliche Informationen zum Film, dessen Produktion sowie den einzelnen "Darstellern". Besonder sticht aber die umfangreiche Videosammlung hervor. Von Teasern und Trailern über TV-Beiträge bis zu den Podcast-Beiträgen ist hier alles erhältlich. Man hat fast schon das Gefühl, hier die Bonus-DVD im Laufwerk zu haben, die dem Film beigelegt wird.
Bei uns startet der Film leider erst am 03. Oktober.
Donnerstag, 19. Juli 2007
Kurz vor dem offiziellen Kinostart am 27.07. ist die neue Website zum Film online gegangen. Hier findet man die üblichen Bonbons zum Film, als da wären eine Bildergallerie mit Ausschnitten aus dem Kinofilm, Wallpaper, Bildschirmschoner und IM-Icons für den PC sowie Kligeltöne, Bildschirmschoner und Wallpaper für das Mobiltelefon.
Die Startseite der Website ist als interaktive Übersicht von Springfield gestaltet, über die man die bekannten Orte wie z. B. den Kwik-E-Mart oder Moe's Taverne erreichen kann. Bei vielen ist leider noch ein "Kommt demnächst" zu sehen, spätestens zum Kinostart nächste Woche dürften diese Orte mit Sicherheit freigeschaltet werden, so dass hier auch noch ein paar Überraschungen auf uns warten.
Wer Lust auf ein Spielchen hat, der hat die einmalige Gelegenheit mit Moe Karten zu zocken, Homer beim einsammeln von Gegenständen zu helfen, indem man ihm mit dem Motorrad im Stahlkäfig waghalsige Stunts vollführen lässt, oder versucht die Simpsons aus einem Gefangentransporter zu befreien, was man natürlich auf homereske Art macht und ihn soweit wie möglich mit Hilfe einer Abrissbrine durch die Gegend schleudert.
Und was so ein richtiger Simpsons Fan ist, der braucht natürlich ein gelbes Alter Ego. Vom Scheitel bis zur Sohle kann man, recht detailliert, seinen eigenen Simpsons Charakter erstellen. Lediglich die Kleiderauswahl hätte etwas üppiger ausfallen können. Den erstellten Avatar kann man selbstverständlich herunterladen oder online speichern. Hierzu ist allerdings eine Registrierung auf der Website nötig.
Zu guter Letzt noch ein paar Worte zu den Trailern. Auf der deutschen Website fällt das Angebot sehr mager aus. Lediglich zwei Trailer sind hier zu sehen. Wer mehr will, der muss die US-Site besuchen. Dort sind alle Teaser und Trailer zu finden.
Donnerstag, 31. Mai 2007
Den Fachgremien des Bundesrates geht Regierungsentwurf zur Neuregelung der Telekommunikationsüberwachung und anderer verdeckter Ermittlungsmaßnahmen nicht weit genug. In einer Stellungnahme haben sie auf rund 53 Seiten Empfehlungen zu dem Gesetzesvorhaben veröffentlicht.
So soll die verdachtsunabhängige Vorratsspeicherung von Telefon- und Internetdaten von sechs auf zwölf Monate verlängert werden. Die Vorratsdatenspeicherung soll zudem sicher stellen, dass ein Diensteanbieter Auskunft über den Inhaber einer dynamischen IP-Adresse auch zur einfacheren zivilrechtlichen Verfolgung etwa von Urheberrechtsverletzungen erteilen darf.
Die Telekommunikationsüberwachung durch Sicherheitsbehörden soll auch auf strafbare Taten nach dem Vereinsgesetz, dem Grundstoffüberwachungsgesetz, sowie zusätzliche Sexualvergehen oder schweren Diebstahl erweitert werden. Für die verdeckte Online-Durchsuchungen von Speichermedien soll eine gesetzliche Grundlage geschaffen werden und auf richterliche Anordnung hin durchgeführt werden dürfen. Auf den Speichermedien enthaltene Daten sollen zudem beschlagnahmt werden können. Das Aufzeichnungen aus dem Kernbereich der privaten Lebensgestaltung unverzüglich gelöscht werden müssen, sofern diese allein bei Kommunikationsvorgang anfallen, würde eine Neukonzeption der kompletten Archivierungsmechanismen in sämtlichen Überwachungsanlagen zur Folge haben und missfällt den Gremien daher.
Zu guter letzt wollen die Gremien Lücken bei der Nutzung anonymer Dienste schließen. Anbieter von Prepaid-Produkten sollen künftig beim Verkauf ihrer Produkte die persönlichen Daten des Käufers anhand eines amtlichen Dokuments überprüfen. Damit die Qualität der Daten gewährleistet werde kann, soll zudem jeder, der geschäftsmäßig Telekommunikationsdienste erbringt oder an ihnen mitwirkt, eine Kopie geeigneter Identitätsnachweise anfertigen und aufbewahren. Eine vom Kunden selbst angefertigte Kopie seines Ausweises reicht nicht aus. Anonymisierungsdienste wie TOR dürften damit in Deutschland auch bald der Geschichte angehören. Stellt sich die Frage, wann private Verschlüsselung verboten wird.
Freitag, 18. Mai 2007
Bis zum 29. Juni dauert es noch ein wenig. Damit die Zeit aber nicht zu lang wird, gibt es zum Glück den Ratatouille Video-Podcast. Wer iTunes hat, braucht einfach nur hier zu klicken, um die Serie zu abonnieren. Alle anderen können auch auf YouTube ausweichen.
Die Filme sind rund 3 Minuten lang und geben Einblicke in die Arbeit von Regie, Animation und Synchronisation. Die Stimme von Remy kommt im original übrigens von Petton Oswalt, bekannt als Spence aus King of Queens. Zudem bekommt man noch Hintergrundinformationen zur Story und den Hauptcharakteren.
Und wer dann noch immer nicht genug hat, für den gibt es ein 9 Minuten langen Film-Ausschnitt.
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