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    <title>Datenstaub - Kapitalismus</title>
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    <description>Just my two cents</description>
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<pubDate>Sun, 23 Mar 2008 21:37:06 GMT</pubDate>

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        <title>RSS: Datenstaub - Kapitalismus - Just my two cents</title>
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    <title>Media-Markt: Doch keine Lockvogel-Werbung</title>
    <link>http://www.datenstaub.net/blog/archives/Media-Markt-Doch-keine-Lockvogel-Werbung.html</link>
            <category>Kapitalismus</category>
    
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    <author>admin@datenstaub.net (Cosmo)</author>
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    &lt;p&gt;Der &lt;a href=&quot;http://www.vzbv.de/&quot; class=&quot;link_extern&quot;&gt;Bundesverband der Verbraucherzentralen (vzbv)&lt;/a&gt; ist mit seiner Klage gegen &lt;a href=&quot;http://www.mediamarkt.de/&quot; class=&quot;link_extern&quot;&gt;Media-Markt&lt;/a&gt;, wegen angeblicher Lockvogelangebote, gescheitert. Nach Ansicht des Landgerichts Ingolstadt hatten sich die Märkte angemessen auf die Nachfrage eingestellt.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Vor einem Jahr hatte die Verbraucherschutzorganisation Media-Markt vorgeworfen, Kunden mit irreführender Werbung, sogenannter &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Lockvogelangebot&quot; class=&quot;link_wiki&quot;&gt;Lockvogelangebote&lt;/a&gt;, in die Läden zu locken. Konkret ging es um DVD-Player für 19 Euro, die schon kurz nach Ladenöffnung in vielen Geschäften ausverkauft gewesen waren. Es seien zu wenig Geräte auf Lager gewesen und die Kunden auf Grund leerer Versprechen in die Läden gelockt worden, um sie zum Kauf teurer Geräte zu verleiten, so der vzbv.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Das Landgericht Ingolstadt, unter dem Vorsitz des Richter Konrad Kliegl, sah dies anders. Die Media-Saturn-Holding habe rund 195.000 Geräte für bundesweit ca. 200  Media Märkte zur Verfügung gestellt und sich mit der Zahl der Geräte an ähnlichen Aktionen in früheren Jahren orientiert. Dass einige Geschäfte förmlich überrannt wurden und die DVD-Player teils schon kurz nach Ladenöffnung vergriffen waren, damit hätten die Media Märkte nicht rechnen müssen. Ein Verstoß gegen das Wettbewerbsrecht läge somit nicht vor.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die Anzahl der Geräte wurde erst im Laufe des Prozesses veröffentlicht.&lt;/p&gt;

&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Verbandsjuristin Kerstin Hoppe&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&quot;Wenn wir das vorher gewusst hätten, hätten wir überhaupt nicht geklagt.&quot;&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;

&lt;p&gt;Viel wichtiger scheint aber dagegen eine anderer Aspekt, der ebenfalls Bestandteil des Verfahrens war. Die Media-Markt Filialen sind formal unabhängige Tochtergesellschaften, die Holding daher offiziell nicht verantwortlich für die genaue Preis- und Angebotsgestaltung.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Nun hat das Gericht allerdings erstmals bestätigt, dass bei Wettbewerbsverstößen die Media-Saturn-Holding und nicht einzelne Elektromärkte zuständig sind.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Verwandte Artikel zum Thema auf www.datenstaub.net&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://www.datenstaub.net/blog/archives/Klage-gegen-Media-Markt-wegen-Lockvogel-Werbung.html&quot;&gt;Klage gegen Media-Markt wegen Lockvogel-Werbung&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://www.datenstaub.net/blog/archives/Media-Markt-laesst-die-Sau-raus.html&quot;&gt;Media-Markt lässt die Sau raus&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;

 
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    <pubDate>Fri, 15 Feb 2008 22:11:00 +0100</pubDate>
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    <title>Klage gegen Media-Markt wegen Lockvogel-Werbung</title>
    <link>http://www.datenstaub.net/blog/archives/Klage-gegen-Media-Markt-wegen-Lockvogel-Werbung.html</link>
            <category>Kapitalismus</category>
    
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    <author>admin@datenstaub.net (Cosmo)</author>
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    &lt;p&gt;Klagen gegen den Media-Markt sind bekanntermaßen nichts neues. Immer wieder hatten Verbraucherschützer Klagen gegen die Werbemethoden des Konzerns angestrebt. Bis lang konnte dieser sich aber immer aus der Affäre ziehen. Die Media-Markt Filialen sind formal unabhängige Tochtergesellschaften, die Holding daher offiziell nicht verantwortlich für die genaue Preis- und Angebotsgestaltung.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Dagegen hat der Bundesverbandes der Verbraucherzentralen (vzbv) geklagt und nun einen ersten Erfolg vor dem Landgericht Ingolstadt erzielt. In den nächsten Monaten sollen Zeugen vernommen werden, dessen Vernehmungen unter anderem klären sollen, wer für bundesweite Werbeaktionen des Media Markts rechtlich verantwortlich ist. Zudem soll festgestellt werden, ob die Vorwürfe, das Unternehmen betreibe Lockvogel-Werbung, der Wahrheit entsprechen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Im aktuellen Fall geht es um das Angebot eines DVD-Players, der bundesweit für 19 Euro in sämtlichen Medien beworben wurde. Allerdings soll der DVD-Player in mehreren Märkten schon kurz nach Ladenöffnung ausverkauft gewesen sein.&lt;/p&gt;

&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Helke Heidemann-Peuser, Rechtsexpertin beim vzbv&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Wir haben stapelweise Beschwerden von Kunden aus ganz Deutschland bekommen, die aufgrund der Werbung extra in die Märkte gekommen sind.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Aus unserer Sicht war das ein klarer Fall von zentral gesteuerter Lockvogelwerbung.&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;

&lt;p&gt;Laut dem &lt;a class=&quot;link_extern&quot; href=&quot;http://www.gesetze-im-internet.de/uwg_2004/__5.html&quot;&gt;Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb&lt;/a&gt;, müssen beworbene Artikel für mindestens 48 Stunden vorrätig sein.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Auf Grund des &lt;a href=&quot;http://www.vzbv.de/start/download.php?file=lg_ingolstadt_pm_07_05_2007.pdf&amp;amp;ordner=mediapics&quot; class=&quot;link_extern&quot;&gt;Beweisbeschlusses&lt;/a&gt; geht der vzbv davon aus, dass auch das Gericht die Media-Markt-Holding als Ganzes für die Werbung verantwortlich hält und nicht die einzelnen Märkte, so Heidemann-Peuser. Der zuständige Richter Konrad Kliegl dämpft die Vorfreude allerdings und bekräftigt, dass noch nichts feststehe. Dessen ungeachtet, eine Entscheidung wird dieses Gerichtsverfahren zum Schluss dennoch fällen. Man darf darauf gespannt sein.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Vom Unternehmen ist momentan selbstverständlich nur die Standard-Antwort zu hören:&lt;/p&gt;

&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Media-Markt&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Wir als Unternehmen kommentieren das nicht, weil es sich um ein laufendes Verfahren handelt und wir dem Ergebnis nicht vorgreifen wollen.&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;

&lt;p&gt;Quelle: &lt;a href=&quot;http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,481788,00.html&quot; class=&quot;link_extern&quot;&gt;SPON&lt;/a&gt;&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Wed, 09 May 2007 16:30:00 +0200</pubDate>
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    <title>09F911029D74E35BD84156C5635688C0</title>
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            <category>Kapitalismus</category>
    
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    <author>admin@datenstaub.net (Cosmo)</author>
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&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;a href=&quot;http://www.bootsektorblog.de/2007/05/der_diggdrmkrie.html&quot; class=&quot;link_extern&quot;&gt;09 f9 11 02 9d 74 e3 5b d8 41 56 c5 63 56 88 c0&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Wer wind sät, wird Sturm ernten!&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Fri, 04 May 2007 18:10:00 +0200</pubDate>
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    <title>Media-Markt läßt die Sau raus</title>
    <link>http://www.datenstaub.net/blog/archives/Media-Markt-laesst-die-Sau-raus.html</link>
            <category>Kapitalismus</category>
    
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    <author>admin@datenstaub.net (Cosmo)</author>
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    &lt;p&gt;Und in diesem Fall bedeutet das leider nichts Gutes. Denn Media-Markt scheint von seinen Mitbewerbern nicht viel zu halten. Auf die Konkurrenz prasseln derzeit etliche Abmahnungen ein. Betroffen sind überwiegend mittelständische Geschäfte, vor allem Online-Shops. Dafür verantwortlich zeichnet sich die Kanzlei des bekannten Wadenbeißers &lt;a class=&quot;link_extern&quot; href=&quot;http://www.steinhoefel.de/&quot;&gt;Rechtsanwalt Joachim Nikolaus Steinhöfel&lt;/a&gt;. Dessen Kanzlei schießt aus allen Rohren, die Munition: Das Wettbewerbsrecht. Jede noch so kleine Lappalie wird gnadenlos ausgenutzt. Da wird ein falsch gesetzter Spiegelstrich bei der Auflistung von Produkteigenschaften in einer Werbeanzeige zur Irreführung der Verbraucher erklärt und dessen Streitwert mal eben auf 51.000 Euro angesetzt. Selbst wer die beiliegende Unterlassungserklärung unterschreibt darf dennoch zahlen, nämlich Gebühren und Honorar Steinhöfels.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die Abmahnungen kommen aber nicht zentral von der Media-Saturn Holding, sondern von den einzelnen Media-Märkten, da jeder Markt als eigenständige GmbH auftritt. Eine gesteuerte Aktion diesen Ausmaßes von der Konzernzentrale wäre indes auch illegal. Volle Rückendeckung erhält Steinhöfel dennoch.&lt;/p&gt;

&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Anwalt Rolf Becker, Vertreter von fünf Dutzend Firmen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Manche Mandanten erhalten fünf Abmahnungen von drei verschiedenen Media-Märkten. Steinhöfel zieht nomadisierend durch die Republik, zu den Gerichten, wo er den größten Erfolg und die höchsten Streitwerte vermutet.&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;

&lt;p&gt;Die Media-Saturn-Holding hingegen, sieht im massenhaften Einsatz von Rechtsmitteln nur den Beweis, daß viele Konkurrenten gegen &amp;quot;ordentliches Kaufmannsgebaren und geltendes Recht gleichermaßen verstoßen, dadurch ihre Kunden täuschen und sich unrechtmäßig einen Wettbewerbsvorteil erschwindeln&amp;quot;.&lt;/p&gt;

&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Media-Markt-Sprecher&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Wenn die bei der Blutgrätsche Ertappten mit Zeitverzug zu Boden sinken und theatralisch Vernichtungsfeldzug hauchen, entbehrt das nicht einer gewissen Chuzpe.&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;

&lt;p&gt;Dabei ist es nicht das erste mal, dass Media-Markt seine Marktmacht gnadenlos ausnutzt. Bereits vor zehn Jahren blies der Media-Markt zur &amp;quot;Jagd auf Mittelständler&amp;quot;. So wurden damals Testkäufer von Media-Markt zur Konkurrenz geschickt um dort so lange zu feilschen, bis sie mehr Rabatt erhielten als gesetzlich erlaubt war.  Anschließend wurde Steinhöfel auf sie gehetzt. Das sorgte für soviel aufsehen, dass auch die Politik sich einmischte. Der damalige niedersächsische Ministerpräsident Gerhard Schröder schrieb an den Metro-Chef Erwin Conradi:&lt;/p&gt;

&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;Ein Wettbewerb, der letztlich nur noch dadurch bestimmt ist, wer über die besten finanziellen und personellen Ressourcen verfügt, um Gerichtsverfahren durchzuführen, ist nach meinem Dafürhalten nicht akzeptabel, da er zur Vernichtung mittelständischer Strukturen führen muß.&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;

&lt;p&gt;Dem Bundeskartellamt musste Media-Saturn damals Zusagen, kleine Konkurrenten künftig nicht mehr mit Unterlassungsklagen und kostspieligen Prozessen zu überziehen, wenn sie gegen das Rabattgesetz verstoßen. Fast 10 Jahre lang war es nun verhältnismäßig ruhig aber die Online-Shops befinden sich momentan in einer Boomphase und auch der Media-Markt ist seit dem 09. November 2005 mit &lt;a class=&quot;link_extern&quot; href=&quot;http://www.media-online.de/&quot;&gt;Media-Online&lt;/a&gt; verstärkt im Onlinehandel tätig. Ein Schelm, wer Absicht und Methode dahinter vermutet. &lt;img src=&quot;http://www.datenstaub.net/blog/templates/default/img/emoticons/wink.png&quot; alt=&quot;;-)&quot; style=&quot;display: inline; vertical-align: bottom;&quot; class=&quot;emoticon&quot; /&gt;&lt;/p&gt;

&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Reiner Heckel, ehemaliger Landesgeschäftsführer MM Holland&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Das Ziel von Media-Markt und Saturn sind monopolistische Strukturen. Die verfügen über Geld, Macht und Brutalität ohne Ende.&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;

&lt;p&gt;Auch vor Bloggern schreckt der MediaMarkt und sein Vollstrecker Steinhöfel nicht zurück. Nach einem, sagen wir mal etwas aufgebrachten Beitrag (&lt;a class=&quot;link_extern&quot; href=&quot;http://www.rainersacht.de/2006-01/konnen-markte-brennen.php&quot;&gt;Können Märkte brennen?&lt;/a&gt;) über die nervigen TV-Spots greift Steinhöfel und seine Kanzlei auch hier in die Vollen. Die ganze unglaubliche Geschichte ist unter &lt;a href=&quot;http://www.rainersacht.de/2006-09/steinhofel-strikes-again.php&quot; class=&quot;link_extern&quot;&gt;Steinhöfel strikes again&lt;/a&gt; nachzulesen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Quellen:&lt;br /&gt;
&lt;a class=&quot;link_extern&quot; href=&quot;http://www.faz.net/s/RubD16E1F55D21144C4AE3F9DDF52B6E1D9/Doc~E9700227310E74165A15735582C937E71~ATpl~Ecommon~Scontent.html&quot;&gt;Artikel FAZ: Media-Markt - Die größte Sauerei des Jahres&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a class=&quot;link_extern&quot; href=&quot;http://www.welt.de/data/1997/04/18/675899.html&quot;&gt;Die Welt: Metro-Tochter beendet Kleinkrieg&lt;/a&gt;&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Mon, 06 Nov 2006 11:42:21 +0100</pubDate>
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    <title>Urheberrecht mal anders erklärt</title>
    <link>http://www.datenstaub.net/blog/archives/Urheberrecht-mal-anders-erklaert.html</link>
            <category>Kapitalismus</category>
    
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    <author>admin@datenstaub.net (Cosmo)</author>
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    &lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://www.dustrunners.com/Pig_and_the_Box_German.pdf&quot; class=&quot;link_extern&quot;&gt;Das Schwein und die Kiste&lt;/a&gt; ist ein Kinderbuch, in dem die Hintergedanken des Urheberrechts mit Hilfe einer Parabel erklärt werden. Aus dem Klattentext:&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;img width=&quot;252&quot; height=&quot;253&quot; src=&quot;http://www.datenstaub.net/blog/uploads/pigandthebox_cover.jpg&quot;  style=&quot;margin: 5px; float: left;&quot; alt=&quot;Coverbild vom Buch: Das Schwein und die Kiste&quot; /&gt; Das Buch handelt von einem Schwein, welches eine Box findet, die alles kopieren und vermehren kann was man in sie hinein legt.  Das Schwein wird allerdings sehr besitzergreifend gegenüber der Box und so misstrauisch gegenüber jedem der sie benutzen will, dass es die Leute Ihre kopierten Dinge nur in speziellen Eimern nach Hause tragen lässt. Eimer die sich verhalten wie... also, sie sind im Grunde genommen &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Digitale_Rechteverwaltung&quot; class=&quot;link_wiki&quot;&gt;DRM&lt;/a&gt;. Es ist wie eine Fabel, mit Ausnahme der Moral der Geschichte, welche einen sehr modernen Klang hat.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Zu den Gründen, warum er dieses Buch geschrieben hat, sagt der Autor &lt;a href=&quot;http://dustrunners.blogspot.com/2006/07/pig-and-box.html&quot; class=&quot;link_extern&quot;&gt;in seinem Blog&lt;/a&gt;:&lt;/p&gt;

&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;MCM (Autor)&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Ich habe dieses Buch gemacht, nachdem ich gehört hatte, wie scharf die Entertainment-Industrie in Kanada darauf aus ist, Kindern beizubringen, wie das Copyright zu &amp;quot;respektieren&amp;quot; ist. Das war ein wenig plump, dachte ich, aber andererseits auch verabscheuungswürdig. Kleine Kinder auszunutzen, ihnen eine Gehirnwäsche zu verpassen, so dass sie glauben das was du machst ist ehrbar und gut... Bah. Also habe ich dieses Buch geschrieben, zum Teil als Antwort auf diese Unternehmungen, um den konfusen Wertvorstellungen entgegenzuwirken, die junge Menschen heutzutage ausgesetzt sind. Außerdem wollte ich schwarzen Humor schreiben.&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;

&lt;p&gt;Ich finde, das ist Ihm ganz gut gelungen und nicht nur Kinder können von dieser Parabel lernen. &lt;img src=&quot;http://www.datenstaub.net/blog/templates/default/img/emoticons/wink.png&quot; alt=&quot;;-)&quot; style=&quot;display: inline; vertical-align: bottom;&quot; class=&quot;emoticon&quot; /&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Mittlerweile gibt es auch ein zweites Kinderbuch, in dem es um den sich umgreifenden Patentwahnsinn geht. Beide Bücher sind unter der &lt;a href=&quot;http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/2.5/ca/&quot; class=&quot;link_extern&quot;&gt;Creative Commons NonCommercial ShareAlike license&lt;/a&gt; erschienen und dürfen frei weitergegeben werden.&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Mon, 07 Aug 2006 16:31:20 +0200</pubDate>
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